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43 Grad daheim…

… schade, dass wir in dieser Woche nicht auch noch Urlaub haben… Die letzten zwei Wochen im Salzkammergut und im Zugspitzland waren ein Outdoortraum, der gern noch hätte weitergehen dürfen. Die Seen, das Boarden, das Kajaken, Wandern und Biken hätte ich gut und gern noch länger ausgehalten!

Loisach
Zugspitze und Alpspitze
Wasserhuhn startet

Was wir erlebt haben erfährst Du, wenn Du auf die Bilder klickst 🙂

Wie immer… einfach machen ist am besten! So zumindest in den letzten zwei Wochen! Viel Spaß beim Lesen!

Fotos bearbeiten – Urlaubsstimmung erhalten

Die Zeit rennt! Wir sind bereits seit 10 Tagen wieder zu Hause und haben auch schon eine ganze Arbeitswoche hinter uns gebracht. Und doch erhalte ich mir die Urlaubsstimmung: Ich bearbeite meine Fotos und schreibe mein Urlaubstagebuch weiter.

 

Ich könnte einfach wieder losfahren – denn es war einfach soooo schön. Lest auf meiners Website www.herausfinderin.de Hab mich sogar an Video versucht 🙂

Wünsche Euch allen einen schönen Sommer!!! Und superschöne Urlaube!

Jetzt: Urlaubserinnerungen verarbeiten

Jetzt wird es in Dortmund Herbst. Es regnet und die Spaziergänge mit der Lieblingshündin werden zwischen zwei Regengüsse geschoben! Was ist es da schön, drinnen im Warmen zu sitzen und die Urlaubserlebnisse und -fotos gemütlich am Esstisch zu ver- und bearbeiten und sich dabei nochmal an den Sommer zu erinnern,  sich über Sonnenschein und tolle Erlebnisse mit den Liebsten zu freuen 🙂

Ich könnte ja schon wieder nach Italien! Die Wanderung in Ispra war herrlich – ebenso das köstliche Ciabatta Brötchen als Energiespritze, der Rotwein, das Eis, der Cappuccino…

Hafen Ispra_5462Außerdem war es ja auch die erste Reise mit unserem Hobby Van 65! Was wir erlebt haben, liest Du hier: www.herausfinderin.de

Wenn der Sommer ins Wasser fällt.

Es nützt ja nichts. Wir haben auch bei Regen einfach nun mal jetzt Urlaub! Absagen geht nicht.

Ein Wohnmobil fährt man nicht um anzukommen, sondern um unterwegs zu sein – das ist mir schon klar. Aber wenn Du nur durch Regen und Sturm fährst, ist das Ziel plötzlich wichtiger als der Weg.

Das Cockpit vom Hobby Siesta V65 GE

Wegen des blöden Wetters fahren wir also ewig weit, nur um einen Ort mit Sonne zu finden und Sommerurlaub zu machen. An dieser Stelle mal eine Frage in die Runde: Kennt jemand eine gute Webseite, auf der auch für Laien leicht verständlich Wetterradars und ihre Auswertungen zu finden sind, die stabil das Wetter für ca. 3-5 Tage vorhersagen? Ich bin für jeden Tipp dankbar. In der zweiten Septemberwoche ist uns die Entscheidung denkbar schwer gefallen. Und erst 2 Stunden vor unserer Abreise mit dem Wohnmobil stand fest, in welche Himmelsrichtung wir fahren würden. Und erst während der Fahrt wurde dann auch das Ziel klar.

Die Woche wurde nach nerviger Fahrerei schließlich trotzdem ein voller Erfolg… von Wolkenloch zu Wolkenloch! Hier findet Ihr die Anreisegeschichte zum Lago Maggiore im Sommer 2017:  www.herausfinderin.de

Blick über den Lago Maggiore

’s Rosengewächs 2016 – Totalausfall! Sechs Tipps für Eure Birnenernte.

Unser wunderbarer Nashi-Birnbaum hat zwar in diesem Jahr geblüht, Fruchtstände ausgeprägt und  Früchte getragen, aber die Ernte ist nur klitzeklein ausgefallen. Leider waren nur wenige Birnen genießbar – solche hab ich daher direkt aus der Hand gegessen oder ins Müsli geschnitten. Nix mehr übrig zum Verarbeiten 😦

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Apfelrunde Nashi-Birnen

Die meisten Birnen musste ich entsorgen, denn das Fruchtfleisch war komplett dunkel angelaufen – Wurmstich?! Schnief! Nach der Ernte von 19 kg im letzten Jahr freute ich mich auch in diesem Jahr auf allerhand Birnenspeisen von dem kleinen Bäumchen… Tja, das hat leider nicht geklappt!

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Eure köstlichen Inspirationen habe ich daher nicht ausprobieren können – liste sie aber für alle anderen einfach mal gebündelt auf.

  1. So ziemlich das attraktivste, was ich an Birnen-Schokokuchen bisher gesehen hab bietet uns Nina von toertchenmadeinberlin. Ordinärer Obstkuchen? Nein! Kunstvoll versunkene Birne, perfekt aufgeschnitten… jammie!
  2. Habt Ihr eine echt große Ernte gepflückt, wisst Ihr wahrscheinlich erstmal nicht wohin mit all dem Obst. Macht doch dann Eure Birnen einfach ein – wie viel anderes Obst und Gemüse auch. Einen Tipp dazu gibt Oli von landidylle.com mit  Birnen in Ahornsirup. Einen zweiten Tipp hat Britta von Glasgefluester: Zum Haltbarmachen eignet sich das Rezept „Steinobst in Sirup„. Dort werden Birnen auch noch mit anderen Früchten vermischt – das finde ich richtig pfiffig und im Herbst/Winter auch vielfältig, wenn das Glas aufgeschraubt wird!
  3. Ein weiteres Rezept von Britta – so wie sie schreibt, gekocht aus Unmengen Fremdbirnen  – ist die vanillige Birnenmarmelade, die auch zu Käse passt. Ich persönlich stehe ja auf süß – aber diese Marmelade scheint auch zu Camembert herzhaft zu schmecken.
  4. Auch Alex von ReiseSpeisen berichtet über einen perfekten Match aus Käse und den Früchten: Gebackener Camembert mit Walnüssen und karamellisierten Birnen.
  5. Und Herzhaftes geht auch mit Fleisch und Frucht. Ein Tipp aus dem hohen Norden aus der Kombüse von Cornelia die unter „dieseekocht“ schreibt: Birnen Bohnen und Speck.
  6. Nochmal zurück zu Süßem. Einen veganen Experimente-Kuchen gibt es von cookiesandstyle aus Österreich: Pearfect sunday. Ulli kombiniert Milchreis mit Birne und bringt dies auf Mürbeteig…

Ach ja – schade… so viel Inspiration – und keine Ernte! Vielleicht mach ich einen superschnellen Birnenkuchen wie schon mal im Juni für morgen Nachmittag aus einigen Supermarktbirnen.

Macht es Euch am Wochenende schön – egal mit welchem Kuchen! Für den 24. und 25. September 2016 sind nochmal bis zu 25 Grad Celsius in Deutschland angesagt!

Supersonne und Bergaufstieg!

Staugenerve? Was ist aus dem Vorsatz der „guten Gedanken“geworden? Entschuldigt! Beim letzten post hatte ich kurz vergessen, dass ich mich ja nicht mehr runterziehen lassen wollte, sondern einzig positiv bleiben wollte! So ganz schlimm negativ war der Artikel ja nun auch nicht – es ging ja nur Stau. Und auch die Bilder sind wunderbar und haben nichts Schlechtes! Aber trotzdem: Entschuldigt! Hier dann dafür noch viel schöneres!!!

Gipfelkreuz Schafbergspitze

Für den Freitag am Wolfgangsee ist herrliches Wetter vorhergesagt. Es werden über 30 Grad Celsius erwartet. Da der Freitag unser letzter Urlaubstag ist, bleibt er die letzte Gelegenheit, den Schafberg oberhalb St. Wolfgang zu erklimmen. Die angekündigte Sonne lässt uns kurz diskutieren, ob wir vielleicht die Zahnradbahn zur Mittelstation nehmen und dann nur das letzte Stück wandern – aber was soll denn so etwas! Wir wollen die 1.100 Höhenmeter komplett erklimmen!

Früh soll es am Campingplatz losgehen – aber wie so oft ist es dann doch wieder später. Um kurz nach neun ziehen Milla, Sven und ich los. Bis nach St. Wolfgang sind es schon 2 km. Die sind im Streckenplan gar nicht vorgesehen. Am eigentlichen Einstieg ist es dann auch schon kurz vor zehn und die für 3,5 Stunden angesetzte Strecke beginnt.

Pilger brachten für St. Wolfgang den Reichtum

Sind es die knapp 30 Grad, ist es die Anstrenung oder ist es eine andere Art der Hitzewelle?! Wie auch immer – der Schweiß rennt uns vom Körper wie verrückt. Laut Planung soll jede Person mindestens 1 Liter Wasser mitführen – Sven trägt unseres, ich trage den halben Liter von Milla. Ist das nicht lieb!

Zu Anfang wandern wir noch auf Asphaltstraßen parallel zur Zahnradbahn. Später geht es dann in ein Wäldchen. Dort machen wir die erste kurze Trinkpause. Das war auch gut so – denn kurz drauf geht es über ein Feld und dort glüht uns die Sonne fast weg. Unsere Absprache: Ausschließlich im Schatten stehen bleiben und pausieren! Niemals! Niemals in der Sonne stehen bleiben!

Die anschließenden Geröll-Waldwege sind steil – und immer wenn irgendwo eine Kurve zu sehen ist und wir hoffe, ab dort geht es vielleicht mal geradeaus oder gar hinunter geht es einfach weiter steil oder weniger steil bergauf!

Wir sind gut in der Zeit. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir die Mittelstation. Einige Leute haben uns bis dahin überholt, andere haben wir hinter uns gelassen. Wir kehren ein und trinken eine kühles Getränk bei mitgebrachten Äpfeln, Nüssen und für Sven auch ein Brot. Und dann kommt das letzte Stück – hinauf auf 1.732 Meter komplett durch Sonne und auf unwegsamen Wegen. Zweimal kreuzen wir die „‚Gleise“ der Zahnradbahn und nach insgesamt nun 4 Stunden erreichen wir das Gipfelkreuz. Wie es mir dort mit meiner Höhenangst geht, erzähle ich ich Euch ein anderes Mal – Höhenangst ist die Hölle!

Sven organisiert uns für den Abstieg schnell noch Tickets für die Zahnradbahn (Milla wird übrigens einen Beisskorb tragen müssen) – dann haben wir uns eine Pause verdient! Einmal bitte Schnitzel und einmal bitte Kaiserschmarrn!

Erfrischt und seeehr glücklich reisen wir in der historischen Bahn um 16:05h zurück nach St. Wolfgang. Und nach solch einem unglaublich schönen Tag, mit so tollen Natureindrücken und mit glücklich müden Muskeln gönnen wir uns auch zurück im Ort noch eine exklusive Einkehr in der Sloppy Joe Beach Bar und genießen beim Bier Wassersport vom Feinsten!

Sloppy Joe Beach Bar St. Wolfgang

Die letzten Kilometer zurück zum Campingplatz werden von uns dafür genutzt, uns gegenseitig Lob auszusprechen, wie toll wir alles gemeistert haben! Trotzdem entscheiden wir, dass wir am nächsten Tag – unserem Reisetag – auf eine weitere Wanderung verzichten werden 😉

Ein herrlicher letzter Urlaubstag geht zu Ende. Schade! Wir sind uns einig! Ins Salzkammergut kehren wir auf jeden Fall noch einmal zurück. Dann vielleicht zum Mondsee… oder zum Attersee… oder zum Fuschlsee… oder zum…

Sonnenuntergang am Wolfgangsee

Welche Inhalte aus dem post haben nun mit dem Motto „Hausfrauenmethode“ zu tun?! Vielleicht, dass wir die bösen Plastikflaschen recycelt haben und mit Quellwasser aufgefüllt anstelle von unseren in Dortmund vergessenen SIGG Aluflaschen genutzt haben? Oder dass zum Wandern immer ein Opinel gehört – z.B. bei dieser Wanderung zum Teilen unserer Äpfel zwischen Menschen und Tier? Oder das es für uns selbstverständlich ist, dass am Berg kein Müll von uns zurück bleibt – auch kein durchweichtest Tempo… oder dass wir auch eine Regenjacke und Wechselshirts dabei hatten… such Dir etwas aus…