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Endlich 50!

Wenn der Text einer Geburtstagskarte so beginnt, kann sie doch eigentlich nur von jemandem geschrieben worden sein, der keine Ahnung hat, oder? Wer wird denn 50 und denkt sich „endlich“?

Sylvia hält eine Begrüßungsrede im Garten

Und doch… irgendwie war es so. Mehr als ein Jahr habe ich schon über die fünfte Null sinniert und mir alles mögliche für den Tag ausgedacht: Ich hau ab, ich hau auf den Putz, ich versteck mich irgendwo und komm erst wieder raus, wenn es vorüber ist. Die Entscheidung, wie es denn nun an meinem Ehrentag laufen soll, hab ich dann circa zwei Monate vorher getroffen. Ich feiere! Ich feiere zu Hause! Ich feiere mit den mir heute liebsten Menschen. Die Liste ist schnell gemacht: 33 Personen stehen darauf. Und damit geht es los in die Planung.

Rahmenbedingungen stehen also schon mal fest: Der Ort ist „zu Hause“. Da der Tag ein Freitag ist, wird auch nicht nachgefeiert, sondern genau an meinem Tag soll die Sause starten. Also müssen die 33 Menschen eingeladen werden. Ich kaufe Postkarten, fotografiere sie, schreibe die echten und sende sie per snailmail und die digitalen per WhatsApp. [Ums vorweg zu nehmen: 4 Personen sagen ab und an dem Tag selbst fallen auch noch zwei Gäste aus – also feiern wir mit 28 Personen.]

Auf die Frage, was ich mir wünsche, sag ich immer, dass Sven meine Wünsche kennt – ich möchte so gern nach Paris, nachdem ich nun die Normandie und die Bretagne bereist habe und seit einem Jahr in den VHS Französischkurs gehe.

Die nächste Entscheidung: Kein Fassbier sondern Flaschenbier. Kommen wir zum Essen: Es muss bestellt werden – hab keine Lust auf Stress, bzw. denke mir, Stress kommt von allein, da muss ich mich nicht auch noch ums Essen kümmern. Der Caterer, der auch für das Büro oft so köstliche vegane Speisen anbietet, erscheint mir in letzter Zeit nicht ganz so zuverlässig also brauche ich eine Alternative! Gesagt, getan – alternatif, der Laden, in dem wir auch oft mit Kollegen Mittag essen gehen, bietet auch Catering an. Drei Wochen vor meinem Tag schau ich dort vorbei und mach alles klar! Das nimmt mir jede Menge Sorge. Denn mit dem Essen kommt auch das Geschirr und das Besteck. Sven meint, ich solle mal keinen Nachtisch planen… was das heißen mag?! Vielleicht macht jemand eine Mousse – mein Lieblingsnachtisch?!

In der Woche meines Geburtstags gehe ich einkaufen. Abends holen wir Tische und den Getränkekühlschrank aus dem Keller, rücken Möbel im Wohnzimmer und stellen einen Buffettisch in der Küche auf. Die Fensterputzer sind bestellt. [„Hugo Blitz“ waren nun schon zum zweiten mal total unzuverlässig! Werden nicht erneut bestellt! Kannste komplett vergessen!]

Und dann plötzlich wache ich auf, es tut nicht weh und ich habe Geburtstag – und bin 50! An diesem Freitag hab ich frei, meine Cousine aus Bayern kommt gegen 11 und wir machen uns einen schönen Tag bis ca. 16.00h. Dann bezieht sie mit ihrem Liebsten ihr Hotelzimmer, Sven kommt nach Hause und wir bereiten letzte Dinge vor. Pünktlich um 18.30h kommt Familie Kuzu und bringt die homemade Köstlichkeiten.

Und dann endlich – endlich geht es los mit der Party zum 50sten!

Es wird eine schöne Feier. Mein kleines Patenkind ist auch da und hat heute mit mir ebenfalls Geburtstag und wird 7! Es gibt eine kurze Rede und dann wird gegessen, gelacht, getrunken, gefeiert, geklönt, in Erinnerungen geschwelgt, Uno gespielt, getanzt, gefotoshootet und jeder Menge dummes Zeug erzählt! Die Sause geht von 19:00 Uhr bis 3:40h! Und ich gehe sehr glücklich ins Bett!

Endlich war er also da – der Tag an dem ich 50 wurde. Aber vielleicht sollten wir alle einfach öfters so toll feiern, nicht nur wenn ein runder Geburtstag ansteht. Der Gedanke an „endlich 60“ macht mir Angst… noch… 🙂

Was ein Tag! Und das schönste, ich werde mich in Paris im kommenden Frühjahr daran erneut erinnern und mich ein zweites Mal darüber freuen. Denn ich habe tolle Geschenke für eine Reise in die Hauptstadt Frankreichs bekommen!  Bücher, Reisegutscheine und Geld für die Reisekasse mit Eintritt in Katakomben, in den Louvre, für das Bootstaxi und vieles mehr. Neben Geschenk für Paris zudem noch jede Menge Blumen, Traumfängerschmuck gegen schlechte Träume ab 50, Wein, Ricard, Honig, Marmelade eine WoMo-Fußmatte, Stimmungslicht und eine kuschlige pinke Strickjacke…

Ich freu mich so! Was hab ich für tolle Freunde und Menschen um mich herum und  „Mensch, bin ich beliebt“ 🙂

Fazit: Hier unsere Verbrauchsfakten

vegan, vegetarisches Essen und Fleisch für 30 Personen

  • 3 Tüten Chips, 2 Tüten Eiskonfekt, 3 Tüten veggi Weingummi in pink
  • 3 Kisten Bier, 11 Flaschen davon alkoholfrei
  • 6 Flaschen Cremont
  • 3 Flaschen Weißwein
  • 2 Falschen Rotwein
  • 1 Kisten Wasser medium
  • 1 Kiste Wasser still
  • 2 Flaschen Cola
  • 2 Faschen Fanta
  • 2 kg Eiswürfel
  • 2 Flaschen Jägermeister (1 groß, 1 klein)
  • 1 kleine Flasche Enzian
  • als Geschenk: eine riesige Sahnetorte mit Eiffelturm Fondant – halb Schokolade, halb Mandarinensahne – tatsächlich noch viiiiel besser als mousse au chocolat!

Natürlich habe ich erneut einige Dinge, die ich besorgt hatte, vergessen anzubieten. Dieses Mal waren es der Eistee und die Granini Säfte. Hat aber keiner vermisst – also war es nicht so schlimm!

Und wie, wo und was feierst Du so?!

Konfetti nach der Party zusammengefegt

 

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Jede*r meistert meine Mousse

Mit nur drei Zutaten mach ich schnell meine Mousse au Chocolat. Zum Beispiel auch zu Weihnachten. Sie besteht nur aus Eiern, Sahne und Zartbitterschokolade.

mousse au chocolat mit Granatapfel, Orange und Blaubeeren

Dafür schmelze ich zwei Tafeln Zartbitterschokolade im Wasserbad und lasse sie auch wieder etwas abkühlen. Dann trenne ich 5 Eier der Größe M und schlage das Eiweiß steif. Und 200 ml Sahne schlage ich ebenfalls, bis es fest ist. Danach verrühre ich die fünf Eigelb mit der Schokolade. Jetzt habe ich 3 Schüsseln mit drei unterschiedlichen Massen und gebe alle zusammen in die größte Schüssel und verbinde alles miteinander, in dem ich langsam per Hand unterrühre.

Entweder verteile ich die recht flüssige Schokoladenmousse in Einzelportionen in Schälchen oder Gläser oder ich gebe alles in eine große Schüssel. Einige Stunden kalt  oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Es bildet sich übrigens KEINE Haut!

Vor dem Verzehr einfach schön anrichten – mit Obst je nach Jahreszeit. Zu Weihnachten zum Beispiel mit Orangen, Granatapfelkernen und Blaubeeren, im Sommer mit Johannis- oder Erdbeeren und einem Tupfer Sahne.

Köstlich.

Zu Weihnachten hab ich meine Arbeitsschritte gefilmt und nun in einem Youtubevideo veröffentlicht 🙂

Freue mich auf Euer Feedback!