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Über die gesunden, guten Vorsätze…

Es ist schon lustig – am Telefon, im wahren Leben, digital und bei der Arbeit wurde ich auf den letzten Eintrag angesprochen. Die Menschen warten auf den nächsten Post! Und da heißt es heute für mich, endlich zu reagieren und Euch zu berichten.

Generell ist es schon mal witzig, dass alle direkten Anfragenden etwas anderes in den letzten Post interpretiert haben. Eine fragt, wie denn meine Diät so laufe, eine fragt nach den Ernährungstipps und der dritte fragt nach dem Sportprogramm. Und neben den 11 Bloggern, die diesen Post bisher gut fanden, gab es von Norbert von crossboxsports den treffenden Kommentar, alleine wissen wie man sich fit hält, hieße nicht gleich auch umsetzen können… So oder so – ich habe mich dem Thema genähert.

Zuerst ist mir das Thema über den Weg gelaufen, als ich meinen Jahreskalender für die Küchenwand pimpte (davon hätte ich Euch gern ein Bild gemacht, aber der Kalender ist bereits mit dem Altpapier aus 2016 entsorgt worden). Aus dem letzten Jahr mussten die Geburtstage in dieses Jahr übertragen werden. In den ersten Wochen des Jahres war immer sonntags mein Gewicht in kg eingetragen. Oho! Welch informative Wissensquelle! Also, am nächsten Tag erst mal auf die Waage, um einen Vergleich zu haben. Klar war, dass ich mich auf jeden Fall schwerer fühlte, als sich sein sollte. Aber – tata – letzten Januar war ich schwerer… Erstes Fazit also und auch erster Tipp: Schreibt schon mal Euer aktuelles Gewicht in Eure Kalender und prüft dann im kommenden Jahr zur gleichen Zeit, ob Ihr über das Jahr zugenommen habt. Hier also meine erste kleine Freude und schon war das Thema vorübergehend vergessen… [Soll ich mich jetzt hier auch noch nackig machen?! Waren 66,5 kg im Januar 2016, sind 66 kg im Januar 2017 🙂 Das ist ein gutes Gewicht bei 1,74 m und deutlich Ü40… finde ich. Im Sommer wiege ich aber erfahrungsgemäß ca. 3 kg weniger.]

Das zweite Mal bin ich mit dem Thema in Berührung gekommen, als ich die App meines neuen Fitness-Armbands, das mir der liebe Sven zu Weihnachten geschenkt hat, eingerichtet habe. Neben dem Schrittzähler mit persönlichen Zielen und täglich erreichbaren Etappen, gibt es dort auch den Hinweis, wie viele Kalorien ich benötige. Parallel gibt es die Möglichkeit, Speisen und Getränke einzugeben um zu sehen, was ich denn zu mir genommen habe. Das Schöne: Beim Einrichten am Vormittag hatte ich bereits über 450 kcal verbraucht, hatte mich aber eigentlich noch gar nicht bewegt 🙂 Das Blöde: als ich am Abend ins Bett ging, war ich noch nicht mal bei 1.800 kcal angekommen… hm.

Worum soll es also eigentlich gehen?! Um Tipps, sich fit und gesund zu machen und zu fühlen! Um Ideen, wie man Gesundheit für sich selbst bewahren kann. Und ich hab hier mal für Euch einiges recherchiert, das Einfluss auf Eure Gesundheit nimmt, das Ihr sicher alle kennt:

  • ausreichend Trinken
  • ausreichend Bewegung und / oder Sport
  • ausreichend Schlafen
  • Obst und Gemüse essen
  • täglich alle Hauptnährstoffe in den entsprechend empfohlenen Anteilen essen
  • Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte solchen ohne vorziehen
  • selbst kochen, um zu wissen, was man zu sich nimmt
  • wenig Salz, Zucker und Fett
  • natürliche Nahrungsmittel den stark veränderten vorziehen
  • kein Alkohol, keine Drogen, keinen Tabak etc.
  • [ob Fleisch oder nicht oder welches Fleisch… da halte ich mich raus, ich esse keins]
  • Gesundheit kommt von innen: sich selbst lieben und wert schätzen

Wisst Ihr alle, ne!

Ich erläutere aber noch mal nach und nach. Und weil heute Wochenende ist und ich schon eine erste harte Arbeitswoche in 2017 hinter mich habe, heißt es für mich, heute zu genießen. Auch mit Sektchen oder Bierchen, auch mit einem köstlichen Abendessen und vielleicht ein oder zwei der übriggebliebenen Weihnachtsparlinen… und den Weihnachtsmann, der übrig ist, den verarbeite ich vielleicht in Schokobrötchen oder Muffins

Schönen Abend Euch!

Supersonne und Bergaufstieg!

Staugenerve? Was ist aus dem Vorsatz der „guten Gedanken“geworden? Entschuldigt! Beim letzten post hatte ich kurz vergessen, dass ich mich ja nicht mehr runterziehen lassen wollte, sondern einzig positiv bleiben wollte! So ganz schlimm negativ war der Artikel ja nun auch nicht – es ging ja nur Stau. Und auch die Bilder sind wunderbar und haben nichts Schlechtes! Aber trotzdem: Entschuldigt! Hier dann dafür noch viel schöneres!!!

Gipfelkreuz Schafbergspitze

Für den Freitag am Wolfgangsee ist herrliches Wetter vorhergesagt. Es werden über 30 Grad Celsius erwartet. Da der Freitag unser letzter Urlaubstag ist, bleibt er die letzte Gelegenheit, den Schafberg oberhalb St. Wolfgang zu erklimmen. Die angekündigte Sonne lässt uns kurz diskutieren, ob wir vielleicht die Zahnradbahn zur Mittelstation nehmen und dann nur das letzte Stück wandern – aber was soll denn so etwas! Wir wollen die 1.100 Höhenmeter komplett erklimmen!

Früh soll es am Campingplatz losgehen – aber wie so oft ist es dann doch wieder später. Um kurz nach neun ziehen Milla, Sven und ich los. Bis nach St. Wolfgang sind es schon 2 km. Die sind im Streckenplan gar nicht vorgesehen. Am eigentlichen Einstieg ist es dann auch schon kurz vor zehn und die für 3,5 Stunden angesetzte Strecke beginnt.

Pilger brachten für St. Wolfgang den Reichtum

Sind es die knapp 30 Grad, ist es die Anstrenung oder ist es eine andere Art der Hitzewelle?! Wie auch immer – der Schweiß rennt uns vom Körper wie verrückt. Laut Planung soll jede Person mindestens 1 Liter Wasser mitführen – Sven trägt unseres, ich trage den halben Liter von Milla. Ist das nicht lieb!

Zu Anfang wandern wir noch auf Asphaltstraßen parallel zur Zahnradbahn. Später geht es dann in ein Wäldchen. Dort machen wir die erste kurze Trinkpause. Das war auch gut so – denn kurz drauf geht es über ein Feld und dort glüht uns die Sonne fast weg. Unsere Absprache: Ausschließlich im Schatten stehen bleiben und pausieren! Niemals! Niemals in der Sonne stehen bleiben!

Die anschließenden Geröll-Waldwege sind steil – und immer wenn irgendwo eine Kurve zu sehen ist und wir hoffe, ab dort geht es vielleicht mal geradeaus oder gar hinunter geht es einfach weiter steil oder weniger steil bergauf!

Wir sind gut in der Zeit. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir die Mittelstation. Einige Leute haben uns bis dahin überholt, andere haben wir hinter uns gelassen. Wir kehren ein und trinken eine kühles Getränk bei mitgebrachten Äpfeln, Nüssen und für Sven auch ein Brot. Und dann kommt das letzte Stück – hinauf auf 1.732 Meter komplett durch Sonne und auf unwegsamen Wegen. Zweimal kreuzen wir die „‚Gleise“ der Zahnradbahn und nach insgesamt nun 4 Stunden erreichen wir das Gipfelkreuz. Wie es mir dort mit meiner Höhenangst geht, erzähle ich ich Euch ein anderes Mal – Höhenangst ist die Hölle!

Sven organisiert uns für den Abstieg schnell noch Tickets für die Zahnradbahn (Milla wird übrigens einen Beisskorb tragen müssen) – dann haben wir uns eine Pause verdient! Einmal bitte Schnitzel und einmal bitte Kaiserschmarrn!

Erfrischt und seeehr glücklich reisen wir in der historischen Bahn um 16:05h zurück nach St. Wolfgang. Und nach solch einem unglaublich schönen Tag, mit so tollen Natureindrücken und mit glücklich müden Muskeln gönnen wir uns auch zurück im Ort noch eine exklusive Einkehr in der Sloppy Joe Beach Bar und genießen beim Bier Wassersport vom Feinsten!

Sloppy Joe Beach Bar St. Wolfgang

Die letzten Kilometer zurück zum Campingplatz werden von uns dafür genutzt, uns gegenseitig Lob auszusprechen, wie toll wir alles gemeistert haben! Trotzdem entscheiden wir, dass wir am nächsten Tag – unserem Reisetag – auf eine weitere Wanderung verzichten werden 😉

Ein herrlicher letzter Urlaubstag geht zu Ende. Schade! Wir sind uns einig! Ins Salzkammergut kehren wir auf jeden Fall noch einmal zurück. Dann vielleicht zum Mondsee… oder zum Attersee… oder zum Fuschlsee… oder zum…

Sonnenuntergang am Wolfgangsee

Welche Inhalte aus dem post haben nun mit dem Motto „Hausfrauenmethode“ zu tun?! Vielleicht, dass wir die bösen Plastikflaschen recycelt haben und mit Quellwasser aufgefüllt anstelle von unseren in Dortmund vergessenen SIGG Aluflaschen genutzt haben? Oder dass zum Wandern immer ein Opinel gehört – z.B. bei dieser Wanderung zum Teilen unserer Äpfel zwischen Menschen und Tier? Oder das es für uns selbstverständlich ist, dass am Berg kein Müll von uns zurück bleibt – auch kein durchweichtest Tempo… oder dass wir auch eine Regenjacke und Wechselshirts dabei hatten… such Dir etwas aus…

Niedertracht: Mein Fahrrad ist weg!

Seit zwei Wochen ist eine Baustelle an einer wirklich großen Kreuzung auf meinem Arbeitsweg eingerichtet, durch die ich wirklich jeden Morgen fahren muss und für die es wirklich keine alternative Route gibt – wenn ich denn mit dem Auto oder Bus fahre! Rückstau von mehreren hundert Metern und da alles einspurig ist, aber drei Straßen auf die Kreuzung führen, dauert es ewig, bis die  Ampel für mich auf grün schaltet… Tja – auf auf das e-Bike.

Fahrradweg zur Arbeit

Wie herrlich, wenn ich über den Radweg an jedem Stau vorbeifahren kann! Zudem erlebe ich auf dem Radweg, wie der PHOENIXSEE in Dortmund erwacht – mit allen seinen tierischen Bewohnern und seinen Menschen. Das macht schon ganz früh morgens suuuper Laune!  Auch mit Kostüm und Peeptoes machbar! Auch Sportzeug für die aktive Einheit nach dem Büro kann ich transportieren! Hach! Es läuft!

Und dann kam gestern! Und alles ist aus und vorbei! Nach einem vollgepackten Arbeitstag verlasse ich um 17:20h das Büro, komme um die Ecke und sehe…. nix! Ein fast leerer Fahrradparkplatz. Keine Spur von meinem Kreidler!

Der Tag war eh schon so nervig und ich wollte sowieso schon auf dem Arm! Aber jetzt will ich mich wirklich sofort verkriechen und mit der Welt nichts mehr zu tun haben! Was hilft mein Selbstmitleid… also wieder rein ins Büro, ausheulen bei den Kolleginnen – die mir übrigens sofort anbieten, mich heim zu fahren… lieb!!! – bei der Polizei anrufen und hören, wie es denn nun weitergeht.

Also: wenn Euer Fahrrad gestohlen wird, dann müsst Ihr mit den Unterlagen des Fahrrads zur Polizei gehen. Dabei ist es egal zu welche Wache Ihr geht. Dort legt Ihr Euren Perso vor und die Unterlagen vom Fahrrad und schildert den Sachverhalt. Der wird von den Beamten aufgenommen und in einen Bericht geschrieben, dann gibt’s zwei Ausdrucke und Ihr müsst beide unterschreiben. Euch wird darauf hin ein Aktenzeichen ausgehändigt und damit könnt Ihr Euch dann bei der Versicherung melden. Der Beamte machte mir keinen Mut, dass das Rad wieder auftauchen wird… voraussichtlich werde ich wohl in ca. 6 Monate einen Brief erhalten, mit dem mir die Einstellung des Verfahrens angezeigt wird.

Schnief! Heute Morgen stand ich also erstmals morgens mit dem Auto in der Kreuzungsbaustelle und hab brav gewartet, bis auch ich weiterfahren durfte 😦
Dafür hat sich der liebe Sven um die Versicherungsangelegenheiten gekümmert… danke!

Jetzt stellt sich für mich die Frage: Möchte ich ein neues e-Bike?!  Ich kann es ja nicht anders abstellen als vor dem Büro! Oder kann mein Arbeitgeber einen sicheren Fahrradkeller schaffen? Oder nehm ich das Rad wieder mit in mein Büro wie im letzten Jahr, als es noch ganz neu war? Aber solch ein Fahrrad ja sooo schwer und ich muss einige Stufen im Gebäude überwinden! Wenn das Rad leichter sein soll, dann ist es ohne elektrische Unterstützung und dann komme ich geschwitzt im Büro an – das ist also gar keine Alternative… hmmm…. mal nachdenken…

Nachhaltig? Ja, denn wiederverwendet und nicht weggeworfen!

Gleich geht es nach Rügen. Mit dem Wohnmobil. Und unterwegs zu sein ist unglaublich nachhaltig. Denn unterwegs nutzen wir fast ausschließlich ausrangierte Dinge.

imageIch freue mich dann über mein lilafarbenes Nudelsieb aus meiner ersten Wohnung. Es ist aus Kunststoff, stark abgenutzt und weist überall Bläschen vom starken Wasserdampf auf – beim täglichen Gebrauch hat es mich gestört und ich hab es aus der Küche verbannt. Während des Urlaubs im Womo finde ich den Gebrauch jedoch irgendwie nostalgisch. Auch die italienische Espressokanne ist solch ein Gegenstand. Seit der voll automatische Kaffeezubereiter in die Küche eingezogen ist, wird diese Kanne nur noch im Wohnmobil benutzt. Dazu wird dann Milch erhitzt und mit einem Schneebesen aufgeschäumt. Mit dem Espresso ergibt es zusammen auf jedem Stellplatz – auch bei schlechtestem Wetter – den köstlichsten Latte Macciato oder Cappuccino. Einfach weil mit Ruhe, Zeit und einfachsten Mitteln in der Natur hergestellt.

Mal sehen, was wir auf unserer Reise recyceln, wiederverwenden oder neu nutzen bzw. umfunktionieren können…

image

Marmeladenglasliebe :-)

Es gibt eine Schublade in der Küche, dort sammle ich Marmeladen- und Gurkengläser… Einerseits, weil ich manchmal die Gläser oder Deckel so schön finde aber andererseits auch, weil es so viele Möglichkeiten gibt, sie alternativ zu verwenden. Und mein Sven sieht eben dies ganz anders… er meint, ich mülle die Schublade zu!

Hausfrauenmethode Aufbewahrungsmarmeladenglas (1)

Hier eine Anwendung: Klar, will ich möglichst viel Plastikmüll vermeiden – und trotzdem gibt es die eine oder andere Ware die vornehmlich in Tüten angeboten wird und an der ich dann nicht vorbei komme. Aber wenn die Lebensmittel dann nicht direkt verbraucht werden, macht ein Umschütten und gut Verschließen Sinn! Was natürlich dann wichtig ist, ist das Glas zu labeln – und zwar so, dass das Glas danach dann noch mal wieder verwendet werden kann. Ich lese immer in Zeitschriften oder auch auf Websites, dass man sich Etiketten downloaden, ausdrucken und aufkleben kann… aber das erscheint mir  unnütz Strom, Datenvolumen, Drucker und Farbe und so weiter zu verbrauchen, wo doch das Label grundsätzlich schon vorhanden ist.

Hier meine Vorgehensweise:

  • Umschütten in ein passendes Marmeladenglas
  • Vorhandenes Label (vielleicht sogar mit Zubereitungsanweisung) der Tüte ausschneiden
  • Mit einem Gummiband am Glas fixieren
  • Nach Restverbrauch Label entsorgen, Gummiband und Glas wieder verwenden…

Hausfrauenmethode Aufbewahrungsmarmeladenglas (7)Gut, ne?!

Der Hund will raus: auch bei Regen!

Was eine Woche…

hausfrauenmethode_waldspaziergang (7)

Zu Himmelfahrt – mit dem Wohnmobil am Rhein – haben wir uns die Gesichter bei fast 30 Grad schönster Sonne ziemlich arg verbrannt. Noch pellen sich Stirn und Nase, da schlägt das Wetter um und das Pfingstwochenende fällt ins Wasser.

Der Kleiderschrank ist bereits von Winter auf Frühling und Sommer umgeräumt: die Winterkleidung ist im Keller verstaut, die Sommerjacken hängen schon bereit an der  Garderobe. Und jetzt doch nochmal alles auf Anfang: für den Spaziergang am Pfingstsonntag nochmal den Steppmantel, die gefüllten Winterboots und die Fließmütze aus dem Schrank und dann ab nach draußen! Dem Hund ist das Wetter doch wurscht – er muss mal…

Mein Tipp: wenn ihr nicht so nass werden möchtet, dann geht doch jetzt durch den Wald. Unsere Hündin liebt ihren Wald! Dort läuft sie ohne Leine, rennt durchs Gebüsch, schnüffelt unter jedem Baumstamm und springt in jeden Tümpel. Ist der Hund glücklich, freut sich der Mensch. Wir werden unter dem geschützten Blätterdach nicht ganz so nass und verleben einen schönen Sonntagnachmittag. Das Lichtspiel, das sich durch Bäume und Wolken ergibt, aber auch die Geräusche im Wald machen einfach gute Laune:

 

Strichliste für meine E-Bike Fahrten!

Hier kurz mal einige Gedanken zu meinem persönlichen „CO2 Fußabdruck“. Der ist zwar besser als der Durchschnitt – soll aber einfach noch besser werden :-).

footprint

Obwohl ich in einer Großstadt wohne, gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel habe und mein Weg zur täglichen Arbeit nur 6,8 km beträgt, fahre ich mein Auto – regelmäßig mit schlechtem Gewissen. Das Monatsticket lag fast ein Jahr ungenutzt im Schrank – das habe ich abbestellt. Jetzt möchte ich es mit meinem elektrischen Fahrrad versuchen. Durch die Fahrt zur Arbeit spare ich also CO2, ich tue etwas für die Fitness und erlebe schon morgens früh den schönsten Teil meiner Stadt beim Aufwachen :-).

Laut der Website elektrofahrrad24 verbrauche ich bei der Nutzung meines Autos pro Jahr ca. 626,4 kg CO2 und wende dafür ca. 351 EUR für Sprit auf. Würde ich die gesamten Fahrstrecken mit dem E-Bike fahren, würde ich 14,88 kg CO2 produzieren und dafür 10,50 EUR zahlen. Zu abstrakt…

Noch besser kann man den CO2 Ausstoß über die Website eradhafen.de errechnen.

Beim Auto wird angenommen, dass es im Durchschnitt 172 g CO2/km ausstößt, bei einem E-Bike geht man von nur 6 g CO2/km aus.

Meine 13,6 km Arbeitsweg (hin und zurück) würden also mit dem Auto 2.339,60 g produzieren. Die gleiche Strecke mit dem E-Bike nur 81,6 g. Damit spare ich über 2,2 kg CO2 pro Fahrt!

So – und damit es transparent wird, sammle ich jetzt hier die Tage, an denen ich mit dem Fahrrad fahre und am Ende des Jahres kann ich dann berechnen, wie viel CO2 ich in 2016 beim Autofahren gespart habe.

Natürlich ist mir klar, dass ich mit einem Fahrrad ohne Motor noch mehr CO2 sparen könnte – aber ich muss einen Berg überwinden, kann nicht unbedingt leger zur Arbeit erscheinen und mich dort auch nicht frisch machen oder duschen. Daher also die motorisierte Variante, damit ich entspannt und unverschwitzt im Büro ankomme…

Mit dem Rad zur Arbeit: 21. April 2016, 2. Mai 2016, 9. Mai 2016, 10. Mai 2016, 12. Mai 2016, 6. Juni 2016, 8. Juni 2016, 9. Juni 2016, 28. Juni, 29. Juni, 1. Juli, 4. Juli, 6. Juli, 7. Juli (aber nur eine Strecke) t.b.a.

Was steckt eigentlich in unseren Broten?!

Landbrot getoastet
Landbrot Frühstück

Jaja. Vielen Bäckereiketten und Franchise Bäckereien sind heute im Stadtbild überall zu sehen. Dort riecht es köstlich nach frischen Brötchen und leckerem Brot. Aber beschäftigen wir uns mit den Produktionsabläufen und dann auch mit den Inhaltsstoffen die verarbeitet werden, fällt schnell auf, dass es bei der Herstellung im seltensten Fall um ein gesundes Brot geht. Vielmehr geht es darum, möglichst viele Brote zu einem günstigen Preis zu verkaufen. Dafür scheint wesentlich:
Das Brot soll gut aussehen, das Brot soll lange frisch bleiben, das Brot soll nicht schimmeln und so weiter. Das gelingt durch viele Zusatzstoffe. Für ein leckeres und gesundes Brot sind diese Zusatzstoffe aber nicht notwendig und dem Körper können sie auf Dauer sogar schaden. Also Farbstoffe, Konservierungsstoffe und andere zusätzlichen „E“s.

Was hilfts? Ich habe Glück und wohne in unmittelbarer Nachbarschaft einer mehrfach  ausgezeichneten Bäckerei: Dem Schürener Backparadies. Hier vertraue ich auf Frische und „Reinheit“ soweit das in der Backstube möglich ist. Mit Industriefertigung haben Tim Kortüm und sein Team zumindest nichts zu tun!

Und wenn ich meinen Gästen und mir etwas Außergewöhnliches gönnen möchte, dann backe ich auch gern selbst mal ein Brot. Dafür nehme ich Biomehl, Hefe, Wasser… aber seht selbst. Das was eigentlich für gutes Brot notwendig ist, ist ein bisschen Zeit und Planung… versucht es selbst!
Dieses Rezept habe ich nach unserem Urlaub in England gefunden und für Freunde ausprobiert. Direkt beim ersten Herstellen ist es wunderbar gelungen und hat herrlich zu frischen vegetarischen Dipps geschmeckt!

hausfrauenmethode englisches Landbrot (10)
Englisches Landbrot vor seinem Anschnitt

Traditionelles englisches Landbrot (modifiziert nach Linda Collister)

700 Gramm Weizenmehl Type 550
2–3 Teelöffel Salz (ich mag es gern würzig, bei mir sind es 3 TL)
30 Gramm Butter
15 Gramm bis 1/2 Würfel frische Hefe
1,5 Teelöffel Honig
420 ml lauwarmes Wasser
1 Ei geschlagen zum Bestreichen vor dem Backen

Mehl und Salz mischen. Die weiche Butter in Stückchen dazu geben und mit den Händen einarbeiten bis die Mischung krümelig aussieht.
Hefe in ein Schälchen zerbröseln und mit Honig und 100 ml warmem Wasser verrühren.
In die Mehlmischung eine Mulde drücken, dort die Hefeflüssigkeit zugeben und langsam das Mehl von außen nach innen verarbeiten. Die Küchenmaschine anstellen, das übrige warme Wasser hinzu gießen und kneten bis alles verbunden ist.

Es entsteht ein fester Teig – falls dieser noch klebt noch etwas mehr Mehl untermischen.
Auf der Arbeitsplatte ordentlich Luft unter kneten.
Den Teig in eine Schüssel legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und bei Raumtemperatur (nicht warm) etwa 1,5-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Danach den Teig wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und zusammendrücken. Ein Drittel des Teiges abstechen, den größeren und den kleineren Teil leicht kneten und zu Kugeln formen. Mit ausreichendem Abstand auf die gut bemehlte Arbeitsfläche legen und mit einem leicht feuchten Tuch abgedeckt nochmals etwa 45–60 Minutengehen lassen, bis sich das Volumen erneut verdoppelt hat.

Den Backofen auf 230 °C vorheizen. Den größeren Ball vorsichtig auf ein gefettetes Backblech, oder eins mit Backpapier ausgelegtes legen, leicht flach drücken. Danach den kleineren Ball ebenfalls leicht flach drücken und auf den größeren legen. Nun mit Mittelfinger, Zeigefinger und Daumen von oben durch den kleineren bis in den größeren Ball stoßen, damit sich beide Teigbälle miteinander verbinden.
5-10 Minuten ruhen lassen, dann mit dem verschlagenen Ei bestreichen. Mit einem scharfen Messer die Laibe dekorativ ringsum einschneiden.

Das Brot im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 205 °C reduzieren und weitere 20 Minuten backen, bis sich das Brot bei der Klopfprobe hohl anfühlt. Auf einem Rost abkühlen lassen.

Das Brot schmeckt frisch aber auch getoastet richtig gut. Es kann auch eingefroren werden.

Klimawandel?! Nein Aprilwetter…

Ich glaub’s ja nicht.

Am Donnerstag war der schönste Sonnenschein und nach getaner Arbeit auch noch genug Wärme um auf der Terrasse in der Sonne Abendbrot zu essen. Und dann kam nach und nach dieses garstige Aprilwetter auf. Bin mir ziemlich sicher, dass wir genau dieses Wetter im letzten Jahr auch hatten – aber komischerweise im Mai oder Juni. Dann heißt es natürlich: Vorsicht Klimawandel!

Aber in den April – da können wir lamentieren wie wir wollen – in den April gehört genau dieses Wetter 🙂

Hier eine kleine Fotodokumentation vom letzten Sonntag von komprimierten 36 Minuten :

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Greenpeace in Dortmund

… schade, ich hab’s verpasst.

Greenpeace-Schiff Beluga II im Dortmunder Hafen

Beim Frühstück habe ich davon gelesen, dass die Beluga II gestern in unserem Hafen angelegt und für das Thema „Plastikmüll in den Weltmeeren“ sensibilisiert hat. Umweltverschmutzung, Recycling und Mülltrennung beschäftigen mich schon länger. Viele Dinge werden auch einfach nicht mehr hinterfragt. Ich glaube, gerade die Verschmutzung der Meere wird viel zu wenig thematisiert. Das letzte Mal haben wir von dem Schmutz gehört, als die über 30 Pottwale in der Nordsee verendet sind und von der Uni Hannover obduziert wurden. Vier Wale hatten Unmengen von Plastikmüll in ihren Mägen. Zwei der vier Wale wären an dem fast vollen Magen voller Müll und vieler scharfkantiger Teile voraussichtlich sowieso verendet.

Parallel zu dieser traurigen Nachricht wurde nach einer langen Diskussion damit großflächig begonnen, dass Plastiktüten im Handel nur noch kostenpflichtig abgegeben werden.

[Eine geplante freiwillige Vereinbarung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und des Bundesumweltministeriums soll dazu führen, dass kostenlose Plastiktüten Schritt für Schritt aus dem Handel verschwinden. Plastiktüten stehen in der Kritik, weil sie sich in der Natur praktisch nicht zersetzen und Kleinteile von Seetieren wie Fischen oder von Vögeln gefressen werden.]

Gehe ich Lebensmittel einkaufen, habe ich selbstverständlich immer einen Einkaufskorb oder eine faltbare Einkaufstasche dabei. Aber beim Einkauf von Kleidung oder bei Einkäufen in Kaufhäusern habe ich auch immer gedankenlos zugeschaut, wie an der Kasse die Ware in eine Tüte verpackt wurde und beides dann so mitgenommen. Mit der jetzt aktiven Nachfrage der Kassiererinnen und Kassierer, ob ich für 20 Cent eine Tüte haben möchte merke ich jetzt, dass ich auch hier mein Verhalten ändern muss. Die Einkaufstasche gehört also auch beim Shopping in der Stadt dazu – um Geld aber eben auch Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schützen.
Aber Kleidung, Technik oder andere Dinge haben an eine Einkaufstasche vielleicht eine ganz andere Anforderung 🙂

Muss eine neue Einkaufstasche her…?!