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Vier Tage Outdoor!

Während Lehrer, Schüler und Familien über Ostern ausgiebig Ferien machen, haben viele andere regulär ein langes Wochenende von vier Tagen. Und auch die lohnen sich, für eine kurze Auszeit. Unser Trip in die Provinz Groningen beschert uns mit dem Wohnmobil vier Tage in der Natur. Seele baumeln lassen – schön!


„Mit dem Wohnmobil unterwegs in der Provinz Groningen“ findet Ihr auf herausfinderin.de

Endlich 50!

Wenn der Text einer Geburtstagskarte so beginnt, kann sie doch eigentlich nur von jemandem geschrieben worden sein, der keine Ahnung hat, oder? Wer wird denn 50 und denkt sich „endlich“?

Sylvia hält eine Begrüßungsrede im Garten

Und doch… irgendwie war es so. Mehr als ein Jahr habe ich schon über die fünfte Null sinniert und mir alles mögliche für den Tag ausgedacht: Ich hau ab, ich hau auf den Putz, ich versteck mich irgendwo und komm erst wieder raus, wenn es vorüber ist. Die Entscheidung, wie es denn nun an meinem Ehrentag laufen soll, hab ich dann circa zwei Monate vorher getroffen. Ich feiere! Ich feiere zu Hause! Ich feiere mit den mir heute liebsten Menschen. Die Liste ist schnell gemacht: 33 Personen stehen darauf. Und damit geht es los in die Planung.

Rahmenbedingungen stehen also schon mal fest: Der Ort ist „zu Hause“. Da der Tag ein Freitag ist, wird auch nicht nachgefeiert, sondern genau an meinem Tag soll die Sause starten. Also müssen die 33 Menschen eingeladen werden. Ich kaufe Postkarten, fotografiere sie, schreibe die echten und sende sie per snailmail und die digitalen per WhatsApp. [Ums vorweg zu nehmen: 4 Personen sagen ab und an dem Tag selbst fallen auch noch zwei Gäste aus – also feiern wir mit 28 Personen.]

Auf die Frage, was ich mir wünsche, sag ich immer, dass Sven meine Wünsche kennt – ich möchte so gern nach Paris, nachdem ich nun die Normandie und die Bretagne bereist habe und seit einem Jahr in den VHS Französischkurs gehe.

Die nächste Entscheidung: Kein Fassbier sondern Flaschenbier. Kommen wir zum Essen: Es muss bestellt werden – hab keine Lust auf Stress, bzw. denke mir, Stress kommt von allein, da muss ich mich nicht auch noch ums Essen kümmern. Der Caterer, der auch für das Büro oft so köstliche vegane Speisen anbietet, erscheint mir in letzter Zeit nicht ganz so zuverlässig also brauche ich eine Alternative! Gesagt, getan – alternatif, der Laden, in dem wir auch oft mit Kollegen Mittag essen gehen, bietet auch Catering an. Drei Wochen vor meinem Tag schau ich dort vorbei und mach alles klar! Das nimmt mir jede Menge Sorge. Denn mit dem Essen kommt auch das Geschirr und das Besteck. Sven meint, ich solle mal keinen Nachtisch planen… was das heißen mag?! Vielleicht macht jemand eine Mousse – mein Lieblingsnachtisch?!

In der Woche meines Geburtstags gehe ich einkaufen. Abends holen wir Tische und den Getränkekühlschrank aus dem Keller, rücken Möbel im Wohnzimmer und stellen einen Buffettisch in der Küche auf. Die Fensterputzer sind bestellt. [„Hugo Blitz“ waren nun schon zum zweiten mal total unzuverlässig! Werden nicht erneut bestellt! Kannste komplett vergessen!]

Und dann plötzlich wache ich auf, es tut nicht weh und ich habe Geburtstag – und bin 50! An diesem Freitag hab ich frei, meine Cousine aus Bayern kommt gegen 11 und wir machen uns einen schönen Tag bis ca. 16.00h. Dann bezieht sie mit ihrem Liebsten ihr Hotelzimmer, Sven kommt nach Hause und wir bereiten letzte Dinge vor. Pünktlich um 18.30h kommt Familie Kuzu und bringt die homemade Köstlichkeiten.

Und dann endlich – endlich geht es los mit der Party zum 50sten!

Es wird eine schöne Feier. Mein kleines Patenkind ist auch da und hat heute mit mir ebenfalls Geburtstag und wird 7! Es gibt eine kurze Rede und dann wird gegessen, gelacht, getrunken, gefeiert, geklönt, in Erinnerungen geschwelgt, Uno gespielt, getanzt, gefotoshootet und jeder Menge dummes Zeug erzählt! Die Sause geht von 19:00 Uhr bis 3:40h! Und ich gehe sehr glücklich ins Bett!

Endlich war er also da – der Tag an dem ich 50 wurde. Aber vielleicht sollten wir alle einfach öfters so toll feiern, nicht nur wenn ein runder Geburtstag ansteht. Der Gedanke an „endlich 60“ macht mir Angst… noch… 🙂

Was ein Tag! Und das schönste, ich werde mich in Paris im kommenden Frühjahr daran erneut erinnern und mich ein zweites Mal darüber freuen. Denn ich habe tolle Geschenke für eine Reise in die Hauptstadt Frankreichs bekommen!  Bücher, Reisegutscheine und Geld für die Reisekasse mit Eintritt in Katakomben, in den Louvre, für das Bootstaxi und vieles mehr. Neben Geschenk für Paris zudem noch jede Menge Blumen, Traumfängerschmuck gegen schlechte Träume ab 50, Wein, Ricard, Honig, Marmelade eine WoMo-Fußmatte, Stimmungslicht und eine kuschlige pinke Strickjacke…

Ich freu mich so! Was hab ich für tolle Freunde und Menschen um mich herum und  „Mensch, bin ich beliebt“ 🙂

Fazit: Hier unsere Verbrauchsfakten

vegan, vegetarisches Essen und Fleisch für 30 Personen

  • 3 Tüten Chips, 2 Tüten Eiskonfekt, 3 Tüten veggi Weingummi in pink
  • 3 Kisten Bier, 11 Flaschen davon alkoholfrei
  • 6 Flaschen Cremont
  • 3 Flaschen Weißwein
  • 2 Falschen Rotwein
  • 1 Kisten Wasser medium
  • 1 Kiste Wasser still
  • 2 Flaschen Cola
  • 2 Faschen Fanta
  • 2 kg Eiswürfel
  • 2 Flaschen Jägermeister (1 groß, 1 klein)
  • 1 kleine Flasche Enzian
  • als Geschenk: eine riesige Sahnetorte mit Eiffelturm Fondant – halb Schokolade, halb Mandarinensahne – tatsächlich noch viiiiel besser als mousse au chocolat!

Natürlich habe ich erneut einige Dinge, die ich besorgt hatte, vergessen anzubieten. Dieses Mal waren es der Eistee und die Granini Säfte. Hat aber keiner vermisst – also war es nicht so schlimm!

Und wie, wo und was feierst Du so?!

Konfetti nach der Party zusammengefegt

 

Das echte Leben fordert Comics!

Gesund sollte es sein und ausgewogen. Von Followern zu Weihnachten gefordert – getan. Aber nach zehn digitalen Kapiteln zu dem Thema „Gesund Leben“ ist dann auch wieder „real life“ dran! Der Mann hat Geburtstag und zur Mottoparty eingeladen. In diesem Jahr zum Thema Comic! Und weil es so wunderbar zum Karnevalswochenende passt, prahle ich mal mit unserer Gästeliste. Und nicht jeder assoziiert mit Comic dasselbe… Tatsächlich kamen drei Sorten von Gästen…

… die amerikanischen Comics: Viele Fledermäuse und Super- und Antihelden. Richtig alte Charaktere aber auch brandaktuelle waren am Start.
Minni Mäuse, Popeye, Panzerknacker, Barny Gröllheimer und Gattin Betty, diverse Batmans und Badgirls, Captain America Fans, ein Pin-Up Girl, Super Mario und sogar zwei Zombies und zwei Darth Vaders waren hier.

… dann die Französischen: Schultze und Schulze, zwei Lucky Lukes, der unförmige Obelix…

… und schließlich die Nischen, Nerds und Unbekannten, die Vergessenen und liebevoll Wiedergefundenen: Klein My, Lurchi, Papa Schlumpf, Bob der Baumeister und Pipi Langstrumpf…

Was die Comics in Dortmund am letzten Wochenende gemeinsam hatten… Sie tranken Unmengen von Bier, vernichteten tütenweise Chips und Flips und sie waren so bunt und fröhlich wie ihre Vorbilder auf Papier.

Aufgrund der Recht am eigenen Bild – hier keine Bilder 😉

Zum Thema Improvisation!

Die wenigsten Kostüme waren von der Stange und da wir hier in unserer Gegend nicht gerade als Karnevalisten bekannt sind, hat auch niemand im Keller einen Verkleidungsfundus. Also war ganz, ganz viel improvisiert, gebastelt und zusammengestückelt – ach, es war so schön!

Für mein eigenes Kostüm von WonderWoman habe ich einen Tellerrock genäht – das hat super Spaß gemacht. Aber was soll ich sagen! Mit dem Radius für die Taille lag ich natürlich völlig daneben. Die Sache mit Pi war im Nähtutorial auf Youtube eigentlich ganz gut erklärt. Keine Ahnung, warum das nicht geklappt hat. Aber ich habe keine weitere Naht eingebaut oder den Rock noch einmal aufgetrennt. Ich habe einfach mit zwei Buttons aus der Ausstellung „his master’s voice“ des HMKV die Taille verjüngt. Mein Logo war auch nicht im tiefen Dekolletee eingearbeitet, sondern ich hab mir ein Logo aus dem Internet geladen, bunt ausgedruckt und zweifach auf dicken Bastelkarton geklebt. Schließlich hab ich einen silbernen Faden hinter das Logo mit Tesafilm fest geklebt. Meine Unterarmschilde waren aus Goldfutter mit Vlieseline und Baumwolle genäht und zum Befestigen habe ich Klettverschlüsse angebracht. Der Kopfschmuck ist genauso entstanden – allerdings nicht mit Klett sondern mit Gummiband. Die Schärpe hielt durch eine einfache Schleife.
Ach, was hätte ich gern Superheldinnenstiefel gehabt. Aus Reststoff habe ich mir Stars&Strip Wickel genäht. Aber die waren das eigentliche Manko meines Kostüms, hielten sie auch nach mehrfachem Wickeln um den Unterschenkel nicht. Obwohl! Sie hielten ja nicht, weil die Waden-Knie-Relation nicht stimmte. Eigentlich doch ganz gut, oder!?

Was kann ich sonst berichten. Leider haben wir vergessen, ein Foto von Gastgeber Captain America und seiner Gattin Wonder Woman zu machen… vielleicht holen wir das ja Morgen am Rosenmontag nach 🙂 Denn Captain America fährt in voller Montur zur Arbeit. Begleitet übrigens von Biene Maja… ja, das Lieblingsviech war auch als Comic vor Ort und hat begeistert. Und am Nachmittag könnten wir dann noch ein kleines Fotoshooting nachholen…

Bild von Milla als Biene Maja

Weihnachten ade – jetzt wird’s gesund!

Drei Tage faulenzen, spielen, schlemmen und süppeln liegen hinter uns. Die Familie hat in allen vier Disziplinen alles gegeben.

Aber was für mich das absolut Interessanteste war an diesem Weihnachtsfest, waren die Gespräche und der Austausch mit einigen Followern meines Hausfrauenmethode Blogs an der Festtagstafel. Durch eine Veränderung meiner Auftragslage könnte ich ab Januar mehr Zeit auf die Hausfrauenmethode verwenden… Frage nur, was möchten die lieben Leser*innen denn eigentlich lesen? Reisen? Improvisationen? Haushalt? Speisen? DIY? Das haben wir bei Bier und Sekt, bei Plätzchen und Schokolade und später auch bei Chips & Schnaps diskutiert und uns gemeinsam hergeleitet.

gesunder vegetarischer

Es gab die einhellige Meinung von meinen „Fans und Stalkern“. Sie wünschen sich alle möglichen Infos rund um’s Abnehmen, gesund Leben, fit werden… Nicht ganz mein originäres Thema, aber ich kann mich ja mal daran versuchen 🙂

Mit der Hausfrauenmethode kann man sich schließlich irgendwie alles erschließen.

Wie und warum? Wenn wir professionell improvisieren, dann ist das ursprüngliche Vorgehen, sich dem Thema mit gesundem Menschenverstand zu nähern… ich starte damit Morgen und berichte Euch auf dem Blog.

Zudem werde ich mich selbst unter Beobachtung stellen und meine eigenen Ernährungs- und Sportgewohnheiten festhalten und – wer weiß – vielleicht auch auf den Prüfstand stellen. Außerdem frage ich mich, ob die Leser*innen tatsächlich nicht wissen, wie sie gesund leben, wie sie ihr Gewicht reduzieren oder wie sie fitter werden?

Weiß doch eigentlich jede*r! Oder?

Fröhliche Weihnachten!

Liebe Freunde, es ist der 24. Dezember 2016 und gleich feiere ich im kleinen Kreise meiner Familie Weihnachten! Herrlich! Gestern gab es noch ein Gartenfest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen, Glühwein und Dortmunder Bier, gleich gibt es einen Gottesdienst, Semmelknödel, Ananasbowle und Gesellschaftsspiele.

Schon jetzt weiß ich, dass ich in der Kirche Taschentücher benötige, denn auch in diesem Jahr werde ich Tränen vergießen. Die volle Kirche, das gedämmte Licht, der Kirchenchor und die Weihnachtsgeschichte lassen die Zeit kurz still stehen und mich kurz inne halten. Dann denke ich an all die armen Menschen, denen es nicht so gut geht, wie mir. Diejenigen, die in diesem Jahr geliebte Menschen verloren haben. Ich denke an die Alten, die einsam und alleine zu Hause sind, an die Kranken und Schwachen. An diejenigen, die Angst haben – vor dem Jetzt aber auch vor der Zukunft.

Muss ich mich dafür schämen, dass es mir gut geht? Lege ich einen Schein extra in die Kollekte für Brot für die Welt, um mein Gewissen zu erleichtern?
Nein, ich empfinde es als ein großes Glück, dass es mir und meiner Familie gut geht. Und dieses Glück – das haben wir auch in diesem Jahr wieder gesehen – kann jeden Moment vorbei gehen.

In diesem Jahr genieße ich den Augenblick, den Moment, die Ruhe und das Fest. Heute mit meinem Eltern, morgen mit der Familie meines Bruders und übermorgen mit meinen Schwiegereltern…

Euch allen ebenfalls ein schönes Weihnachtsfest! Freut Euch über das Glück, das wir haben wenn wir nicht hungern, nicht frieren, nicht streiten und ein gemütliches zu Hause haben.

Weihnachten 2014
Weihnachten 2014