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Gesund leben: Sich selbst lieben und wertschätzen!

Unterschätze niemals die Macht der Gedanken! Du selbst hast es in der Hand, Dir Gutes zu tun. Mit Emotionen und Selbstliebe. Das steckt hinter dem Satz „es sich wert zu sein“.

Also analysiere Dich, damit Du weißt, was Dir selbst gut tut – was Du für ein gutes Wohlbefinden benötigst.

Italien, Matelltal, Wandern

Gib Dir jeden Tag Gründe, viel zu lachen. Atme tief und bewußt. Bei Ärger atme einmal bewußt für Dein Herz und dann noch einmal bewußt für Deinen Kopf – das lässt Dich gelassen sein. Genieße den Tag und spüre das Leben – den Wind, den Regen, die Sonne. Gesund sein heißt nicht, dünn zu sein. Gesund sein heißt, ein ausgewogenes Leben zu führen, ohne Krankheit von Körper und / oder Geist. Und selbst mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen kannst Du ein gesundes Leben führen.

Du bist Du! Dich gibt es nur ein einziges Mal! Du bist so einmalig! Und so wie Du bist, bist Du gut. Freu Dich über Dich selbst!

Wenn Du entscheidest, dass Du etwas in Deinem Leben ändern möchtest, dann tu es bewußt. Aus sinnvollen, guten und gesunden Gründen. Nicht, weil es die Gesellschaft so möchte oder eine Frauenzeitschrift perfektionierte Stereotypen skizziert.

Also trainiere nicht nur Deinen Körper, führe Dir nicht nur beste Lebensmittel zu, sondern rege auch Deinen Geist an und freue Dich über all das, was Du Dir Gutes tust, was Du Dir gönnst.

Sei es Dir wert!

Gesund leben: Gesund kochen!

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mir etwas köstlich Gesundes kochen kann. Dann habe ich das Gefühl, mir richtig etwas zu gönnen. Es ist so schön, schon vor dem Kochen zu überlegen: Was würde mir jetzt wohl schmecken, was könnte meinem Körper wohl gut tun, was benötigt mein Körper wohl gerade und wie wird er es mir wohl danken!
Aber dazu ist vorab einiges zu beachten:

  • Wie viel Zeit habe ich zum Kochen?
  • Wer isst mit?
  • Wann esse ich?
  • Wie fühle ich mich?
  • Worauf habe ich Lust?

Nun zurück zu unseren guten Vorsätzen. Ich vereine folgende Stichpunkte:

  • selbst kochen, um zu wissen, was man zu sich nimmt
  • wenig Salz, Zucker und Fett
  • natürliche Nahrungsmittel den stark veränderten vorziehen

Also. Die Sache mit dem Selbstkochen hat für mich zwei Aspekte. Der eine ist, wenn ich selbst koche, ist nichts im Essen, was ich nicht mag. Nummer zwei ist, wenn ich selbst koche, weiß ich, was alles drin steckt, im Essen. Erst neulich habe ich mich erkundigt, ob ich an meinem Lebensstil selbst etwas ändern könnte, um meinen Blutdruck zu senken. Das einzige, was ich noch optimieren könnte war, dass ich salzarmer essen könnte. Tja – und da fängt es schon an, kompliziert zu werden. Dachte ich doch, ich esse salzarm. Aber ich habe herausgefunden: Immer wenn wir auswärts essen, ist echt viel Salz im Essen versteckt. Also habe ich mir angewöhnt, nicht jeden Tag mittags in die Kantine zu gehen, sondern zumindest ein- bis zweimal in der Woche Salat zu essen. Natürlich gibt es dort auch ein fertiges Dressing – hmmm… das mit Mango und Curry – aber die Zutaten sind ja sonst alle salzfrei.

Das führt mich gleich zum nächsten Punkt: Wisse immer, wie viel Zucker und Fett Du zu Dir nimmst. Zu diesem Punkt habe ich etwas wirklich eigenartiges herausgefunden. Seit einiger Zeit schmeckt mir Schokolade zu süß. Ich war immer ein absoluter Schokifan! Was ist los? Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass ich generell seit einer ganzen Weile weniger Schokolade esse und ich meine Geschmacksnerven dadurch desensibilisiert habe. Aber vielleicht hat sich auch einfach mein Geschmack verändert. Die Sache mit dem Fett ist das etwas anders. Ich habe immer schon auf wenig Fett geachtet. Halte mich aber Gleichzeitig an die „Mittelmeer“ Küche. Also habe ich oft auch recht viel Öl, gutes Olivenöl in meinem Essen. Aber wenn es um Joghurt und Milch und Käse, bzw. Frischkäse geht, bin ich wirklich fettsparsam! Immer nur die Milch mit 1,5% Fett, den Joghurt wenn überhaupt mit maximal 3,5% Fett und den Frischkäse am liebsten aus Joghurt mit ebenfalls einem geringen Fettgehalt. (Zucker- und fettarm und wissen, was drin steckt gelingt am besten, wenn Du Joghurt oder Quark oder Frischkäsebrotaufstriche selbst zusammen rührst. Dazu mach ich die Tage vielleicht mal einen Post, das ist ganz leicht und macht sofort glücklich.)

Fett und Salz sind absolute Geschmacksträger und –macher! Sobald Du also auswärts isst, kannst Du sicher sein, gerade wenn es so richtig gut schmeckt, wird mehr Fett und Salz im Essen enthalten sein, als Du zu Hause nehmen würdest… Daher schmeckt es ja auch im Restaurant – oder bei Mama – oft besser als zu Hause 🙂

Der letzte Punkt, die schwer veränderten Lebensmittel zu meiden, heißt eigentlich ähnliches. Denn wir können bei diesen Lebensmitteln nur schwer wissen, was alles enthalten ist. Und „stark verändert“ heißt dann auch, dass zusätzliche Stoffe enthalten sind, die mit dem Lebensmittel an sich nichts mehr zu tun haben. Stoffe, die eine schöne Farbe geben. Stoffe, die haltbar machen. Stoffe, die den Geschmack verstärken. Stoffe, die weicher oder härter machen. Und so weiter. All diese zugeführten Stoffe möchte ich eigentlich nicht essen. Dazu kommt, dass das Lebensmittel an sich seine wertvollen Inhaltsstoffe verloren haben könnte. Durch mahlen, trocknen, kochen, brühen, häckseln und durch vieles anderes mehr. In diesem Punkt bin ich in weiten Strecken echt konsequent! In unserem Haushalt gibt es keine Fertiggerichte, keine Tüten, keine Mixe. Aber in anderen Sachen bin ich dann wieder gar nicht so konsequent… Ich stehe auf Veggiwurst, Barilla Nudeln und ab und an auch auf Chips. Fragt sich der Laie wie Profi jedoch, wie viele sekundäre Pflanzenstoffe, wieviel Ballaststoffe oder Vitamine noch in diesen Lebensmitteln enthalten sind. Nähstoffdichte vs. leere Kohlenhydrate. Aber seien wir mal nicht so – auch hier gilt: Einfach alles in Maßen.

Zu meinen Selbstversuchen:

  • Seit dem Jahreswechsel esse ich jede Woche zweimal in der Mittagspause einen Salat. Dafür habe ich mir das Salädchen ausgesucht – eine Franchisekette. Hier gibt es für mich einen super Salat, den ich ganz nach meinen Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen kann. An einem Tag, an dem ich abends noch Sport zum gehe, esse ich Bohnen mit viel Eiweiß. Wenn ich mich schlapp fühle, kommt rote Beete hinein. Brauche ich einen Sattmacher, weil das Frühstück zu kurz kam, esse ich Couscous im Salat und falls ich etwas für meine Laune tun möchte, gibt es Sprossen und süße Ananas… Obwohl: für die gute Laune ist eigentlich sowieso immer das Fruchtige Mango-Curry Dressing hervorragend geeignet. Was mich echt gewundert hat: Salat kann echt lecker sein und Salat macht satt! Das schafft aber bei mir nur das Salädchen!!!Salat vom Salädchen
  • Abends weniger Kohlenhydrate zu essen, fällt mir oft nicht leicht. Aber mit einer Gemüsepfanne aus dem Wok ist das kein Problem. Ich denke immer, Wok ist ja auch nur ’ne Pfanne. Aber das stimmt nicht. Irgendwie wird im Wok alles heißer und danach leckerer. Die Paprika, die Zwiebel, der Knoblauch in der Schale… OK, und ab und an gibt es dann auch eine Currypaste und ein bisschen Reis oder Naan dazu. Aber das ist ganz nach Lust und Laune.
  • Für 5 am Tag und auch als gesunde Beilage am Abend gibt es bei mir oft einen Möhrensalat. Das ist sooo gesund und schnell gemacht. Dafür schäle ich Möhren – müsste ich eigentlich nicht, könnte ich auch schrubben, aber ich gebe dem Lieblingsviech immer gern die Schalen während wir gemeinsam Zeit in der Küche verbringen 😉 – rasple sie in meiner Küchenmaschine, gebe etwas Zitronensaft, Olivenöl, Honig und jede Menge schwarzen Pfeffer hinzu und – falls vorhanden – noch Petersilie. Ein kleines Schälchen zur Stulle! Lecker!!!

Bei all diesen Dingen hilft mir keine App und auch der Fitnesstracker ist außen vor. Die Laune, der Tag, das Wochenende und vieles mehr spielen eine Rolle. Große Inspiration erhalten ich von Food- und Sportbloggern, allen voran von Paula von laufvernarrt.de 🙂
Und, ich hatte es schon einmal in einem anderen Artikel geschrieben. Es ist weiterhin wichtig: Auch wenn Du stark auf Dich Acht gibst, Dir mit den ausgewählten Lebensmitteln etwas Gutes tust, achtsam mit Dir selbst und Deinem Körper und Geist bist, achte auch auf Dein Umfeld und werde nicht zum Party-Pooper!

In diesem Sinne schmeiße ich mich jetzt in die Küche. Es gibt ein paar mit Chilibohnen, Paprika, Möhren, Mais, Zwiebeln und Käse gefüllt Fajitas mit Saurer Sahne! Dazu ein Bier, oder zwei!
Is‘ ja Wochenende!

Gesund leben: Genug vom Richtigen essen!

Aus den guten Vorsätzen habe ich die nächsten zwei Punkte auf der Liste zusammen gezogen:

  • täglich alle Hauptnährstoffe in den entsprechend empfohlenen Anteilen essen
  • Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte solchen ohne vorziehen.

Und diesmal heißt es für mich nicht „alter Hut“, sondern es stecken eine Menge zusätzlich Informationen drin und sogar Mathe. Und ich raufe mir die Haare, denn ich glaube tatsächlich, die App von meinem Fitnesstracker rechnet ihre ganz autarken eigenen Dinge. Oder? Aber dazu später mehr.

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Einige Fakten:

Zu den energieliefernden Nährstoffen zählen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Diese Hauptnährstoffe sind wichtig für die Funktion unseres Körpers. Sie liefern Energie, Bauen Zellen auf, schützen unsere Organe, unterstützen unsere Knochen etc.

Lebensnotwendige und unentbehrliche „Essentielle Substanzen“ müssen dem Körper zugeführt werden, denn der Körper kann sie nicht selbstständig bilden. Dazu zählen bestimmte Aminosäuren, bestimmte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Eine ganze Menge zu wunderbaren essentiellen Substanzen war auch schon in dem Artikel zu Obst und Gemüse zu lesen: über die sekundären Pflanzenstoffe.

Auch wenn Fett nachgesagt wird, es sei nur Geschmacksträger und unwesentlich. Oder über Kohlenhydrate sagt man, sie machen nur dick! Und Eiweiß unterstellt man, nur Sportler benötigen es! Meine Rechercheergebnisse sagen etwas ganz anderes. Danach ist es notwendig, dass jeder Mensch täglich alle Nährstoffe zu sich nimmt.

Bei gesunden Menschen, die nicht gerade eine Diät machen, sondern die Energie benötigen um ihren Energiebedarf zu decken, gilt täglich

  • mindestens 50%, maximal 65% des Kalorienbedarfs aus Kohlenhydraten (KH) aufzunehmen
  • 30% des Kalorienbedarfs aus Fett (F) zu decken
  • bis zu 10% des Kalorienbedarfs aus Eiweiß/Protein (E) zu beziehen.
Angenommenes
Verhältnis
Bei 2.000 kcal kcal / Gramm Menge

in Gramm

Kohlenhydrate (Min 50%, max. 65%)  60% 1200 kcal 4,1 g 292 g
Fette (ca. 1/3) 30% 600 kcal 9,3 g 65 g
Proteine (8-10%) 10 % 200 kcal 4,1 g 48 g

Wenn bei Dir aber eine Diät ansteht, müssen die benötigten kcal reduziert werden. Allerdings nur aus KH und F aber eben nicht aus Eiweiß. Die Eiweißzufuhr sollte stabil bleiben. Wenn Du also jeden Tag 300 kcal einsparen möchtest führt das hierzu:

Angenommenes Verhältnis Bei 1.700 kcal kcal / Gramm Menge

in Gramm

Kohlenhydrate 60% 1020 kcal 4,1 g 248
Fette 28% 476 kcal 9,3 g 51
Proteine 12% 204 kcal 4,1 g 50

Nochmal neben der Tabelle kurz ein Einwurf, wie viel Energie liefert eigentlich was:

1g Fett: 9,3 kcal
1g Eiweiß: 4,1 kcal
1g Kohlenhydrate: 4,1 kcal
Nur weil ich es gerade interessant finde: Alkohol wird mit 7,1 kcal berechnet.

So, das ist jetzt klarer als ich wusste – gleichzeitig verwirrender.

Was heißt denn nun noch hohe Nährstoffdichte?!

Die Menge eines Nährstoffs in Relation zum Energiegehalt eines Lebensmittels zeigt uns die Nährstoffdichte an. Also quasi wie viele gute Stoffe der lebenswichtigen Bestandteile auf wie viele kcal fallen. Hohe Nährstoffdichte haben: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milch und Milchprodukte sowie mageres Fleisch und magerer Fisch. Lebensmittel mit hohem Fett- oder Zuckeranteil oder auch Alkohol haben eine geringe Nährstoffdichte. Sie liefern viele Kalorien, aber enthalten keine lebenswichtigen Bestandteile.

Übrigens: je älter wir werden, umso höher sollte die Nährstoffdichte sein.

Kommen wir zum Selbstversuch. Und auch hier möchte ich kurz mal darauf hinweisen, dass ich nicht auf Diät bin, nur einfach gesund leben möchte und gerade alle Werte und Daten genau überwache, um mich besser kennen zu lernen.

Mein Beispiel, wie schon öfters, mein Frühstücksmüsli:

Menge kcal
Sojamilch 70 ml 24 kcal
Müsli ohne Zucker 40 g 153 kcal
Haferpops 20 g 76 kcal
Nektarine 1 Stk 60 kcal
Gesamt 313

Laut der Nährwerttabelle schlüsselt sich mein Frühstück damit wie folgt auf:

64% KH, 23% F und 13% E

Insgesamt, bei angenommenen 2.000 kcal / Tag: 15% des gesamten Bedarfs… Wunderbar im Soll! Mit der Frühstücksauswahl bin ich generell zufrieden. Nährstoffdichte durch großen Anteil an Naturprodukten ebenfalls OK!

Aber nun zu meiner App: Die App hat die Anteile jedes einzelnen Bestandteils meines Frühstücks zwar auf 100 Gramm, bzw. 100 ml berechnet – aber die aufgeschlüsselten Angaben aus KH, F, E passten nicht zu den kcal?! Jetzt denkt die ausschließlich anwendende App Userin in mir natürlich, dass die App zu 100% richtig liegt und die Anwenderin einen Denkfehler macht…

Also nachrecherchieren bei Frau Google und WolframAlpha, und siehe da, die zwei rechnen wie die Anwenderin… was ist mit der App los?!

Was lerne ich draus: der App nicht blind trauen! 

Die Gegenüberstellung wolframalpha zu App:

Soy Milk

Seht Ihr das: total calories: 47 kcal – vielleicht inklusive Rundungsfehler…
1g Fett * 9,4 = 9,3 kcal
6g KH * 4,1 = 24,6 kcal
3g Protein * 4,1 = 12,3 kcal
zusammen fast 47 kcal. Stimmt also!

Sojamilch

Und hier in der App:
2g Fett * 9,3 = 18,6
11 g KH * 4,1 = 45,1
4,5 E * 4,1 = 18,45
Ergeben 82,15 – und nicht die oben berechneten 34 kcal!!!

HILFE – wo ist der Fehler!!!

Bevor ich beim kcal zählen jetzt komplett verzweifle, gehe ich lieber ins Bett…

Schön Schäfchen zählen…

Schäfchen zählen

Weihnachten ade – jetzt wird’s gesund!

Drei Tage faulenzen, spielen, schlemmen und süppeln liegen hinter uns. Die Familie hat in allen vier Disziplinen alles gegeben.

Aber was für mich das absolut Interessanteste war an diesem Weihnachtsfest, waren die Gespräche und der Austausch mit einigen Followern meines Hausfrauenmethode Blogs an der Festtagstafel. Durch eine Veränderung meiner Auftragslage könnte ich ab Januar mehr Zeit auf die Hausfrauenmethode verwenden… Frage nur, was möchten die lieben Leser*innen denn eigentlich lesen? Reisen? Improvisationen? Haushalt? Speisen? DIY? Das haben wir bei Bier und Sekt, bei Plätzchen und Schokolade und später auch bei Chips & Schnaps diskutiert und uns gemeinsam hergeleitet.

gesunder vegetarischer

Es gab die einhellige Meinung von meinen „Fans und Stalkern“. Sie wünschen sich alle möglichen Infos rund um’s Abnehmen, gesund Leben, fit werden… Nicht ganz mein originäres Thema, aber ich kann mich ja mal daran versuchen 🙂

Mit der Hausfrauenmethode kann man sich schließlich irgendwie alles erschließen.

Wie und warum? Wenn wir professionell improvisieren, dann ist das ursprüngliche Vorgehen, sich dem Thema mit gesundem Menschenverstand zu nähern… ich starte damit Morgen und berichte Euch auf dem Blog.

Zudem werde ich mich selbst unter Beobachtung stellen und meine eigenen Ernährungs- und Sportgewohnheiten festhalten und – wer weiß – vielleicht auch auf den Prüfstand stellen. Außerdem frage ich mich, ob die Leser*innen tatsächlich nicht wissen, wie sie gesund leben, wie sie ihr Gewicht reduzieren oder wie sie fitter werden?

Weiß doch eigentlich jede*r! Oder?

Fröhliche Weihnachten!

Liebe Freunde, es ist der 24. Dezember 2016 und gleich feiere ich im kleinen Kreise meiner Familie Weihnachten! Herrlich! Gestern gab es noch ein Gartenfest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen, Glühwein und Dortmunder Bier, gleich gibt es einen Gottesdienst, Semmelknödel, Ananasbowle und Gesellschaftsspiele.

Schon jetzt weiß ich, dass ich in der Kirche Taschentücher benötige, denn auch in diesem Jahr werde ich Tränen vergießen. Die volle Kirche, das gedämmte Licht, der Kirchenchor und die Weihnachtsgeschichte lassen die Zeit kurz still stehen und mich kurz inne halten. Dann denke ich an all die armen Menschen, denen es nicht so gut geht, wie mir. Diejenigen, die in diesem Jahr geliebte Menschen verloren haben. Ich denke an die Alten, die einsam und alleine zu Hause sind, an die Kranken und Schwachen. An diejenigen, die Angst haben – vor dem Jetzt aber auch vor der Zukunft.

Muss ich mich dafür schämen, dass es mir gut geht? Lege ich einen Schein extra in die Kollekte für Brot für die Welt, um mein Gewissen zu erleichtern?
Nein, ich empfinde es als ein großes Glück, dass es mir und meiner Familie gut geht. Und dieses Glück – das haben wir auch in diesem Jahr wieder gesehen – kann jeden Moment vorbei gehen.

In diesem Jahr genieße ich den Augenblick, den Moment, die Ruhe und das Fest. Heute mit meinem Eltern, morgen mit der Familie meines Bruders und übermorgen mit meinen Schwiegereltern…

Euch allen ebenfalls ein schönes Weihnachtsfest! Freut Euch über das Glück, das wir haben wenn wir nicht hungern, nicht frieren, nicht streiten und ein gemütliches zu Hause haben.

Weihnachten 2014
Weihnachten 2014

’s Rosengewächs 2016 – Totalausfall! Sechs Tipps für Eure Birnenernte.

Unser wunderbarer Nashi-Birnbaum hat zwar in diesem Jahr geblüht, Fruchtstände ausgeprägt und  Früchte getragen, aber die Ernte ist nur klitzeklein ausgefallen. Leider waren nur wenige Birnen genießbar – solche hab ich daher direkt aus der Hand gegessen oder ins Müsli geschnitten. Nix mehr übrig zum Verarbeiten 😦

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Apfelrunde Nashi-Birnen

Die meisten Birnen musste ich entsorgen, denn das Fruchtfleisch war komplett dunkel angelaufen – Wurmstich?! Schnief! Nach der Ernte von 19 kg im letzten Jahr freute ich mich auch in diesem Jahr auf allerhand Birnenspeisen von dem kleinen Bäumchen… Tja, das hat leider nicht geklappt!

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Eure köstlichen Inspirationen habe ich daher nicht ausprobieren können – liste sie aber für alle anderen einfach mal gebündelt auf.

  1. So ziemlich das attraktivste, was ich an Birnen-Schokokuchen bisher gesehen hab bietet uns Nina von toertchenmadeinberlin. Ordinärer Obstkuchen? Nein! Kunstvoll versunkene Birne, perfekt aufgeschnitten… jammie!
  2. Habt Ihr eine echt große Ernte gepflückt, wisst Ihr wahrscheinlich erstmal nicht wohin mit all dem Obst. Macht doch dann Eure Birnen einfach ein – wie viel anderes Obst und Gemüse auch. Einen Tipp dazu gibt Oli von landidylle.com mit  Birnen in Ahornsirup. Einen zweiten Tipp hat Britta von Glasgefluester: Zum Haltbarmachen eignet sich das Rezept „Steinobst in Sirup„. Dort werden Birnen auch noch mit anderen Früchten vermischt – das finde ich richtig pfiffig und im Herbst/Winter auch vielfältig, wenn das Glas aufgeschraubt wird!
  3. Ein weiteres Rezept von Britta – so wie sie schreibt, gekocht aus Unmengen Fremdbirnen  – ist die vanillige Birnenmarmelade, die auch zu Käse passt. Ich persönlich stehe ja auf süß – aber diese Marmelade scheint auch zu Camembert herzhaft zu schmecken.
  4. Auch Alex von ReiseSpeisen berichtet über einen perfekten Match aus Käse und den Früchten: Gebackener Camembert mit Walnüssen und karamellisierten Birnen.
  5. Und Herzhaftes geht auch mit Fleisch und Frucht. Ein Tipp aus dem hohen Norden aus der Kombüse von Cornelia die unter „dieseekocht“ schreibt: Birnen Bohnen und Speck.
  6. Nochmal zurück zu Süßem. Einen veganen Experimente-Kuchen gibt es von cookiesandstyle aus Österreich: Pearfect sunday. Ulli kombiniert Milchreis mit Birne und bringt dies auf Mürbeteig…

Ach ja – schade… so viel Inspiration – und keine Ernte! Vielleicht mach ich einen superschnellen Birnenkuchen wie schon mal im Juni für morgen Nachmittag aus einigen Supermarktbirnen.

Macht es Euch am Wochenende schön – egal mit welchem Kuchen! Für den 24. und 25. September 2016 sind nochmal bis zu 25 Grad Celsius in Deutschland angesagt!

Supersonne und Bergaufstieg!

Staugenerve? Was ist aus dem Vorsatz der „guten Gedanken“geworden? Entschuldigt! Beim letzten post hatte ich kurz vergessen, dass ich mich ja nicht mehr runterziehen lassen wollte, sondern einzig positiv bleiben wollte! So ganz schlimm negativ war der Artikel ja nun auch nicht – es ging ja nur Stau. Und auch die Bilder sind wunderbar und haben nichts Schlechtes! Aber trotzdem: Entschuldigt! Hier dann dafür noch viel schöneres!!!

Gipfelkreuz Schafbergspitze

Für den Freitag am Wolfgangsee ist herrliches Wetter vorhergesagt. Es werden über 30 Grad Celsius erwartet. Da der Freitag unser letzter Urlaubstag ist, bleibt er die letzte Gelegenheit, den Schafberg oberhalb St. Wolfgang zu erklimmen. Die angekündigte Sonne lässt uns kurz diskutieren, ob wir vielleicht die Zahnradbahn zur Mittelstation nehmen und dann nur das letzte Stück wandern – aber was soll denn so etwas! Wir wollen die 1.100 Höhenmeter komplett erklimmen!

Früh soll es am Campingplatz losgehen – aber wie so oft ist es dann doch wieder später. Um kurz nach neun ziehen Milla, Sven und ich los. Bis nach St. Wolfgang sind es schon 2 km. Die sind im Streckenplan gar nicht vorgesehen. Am eigentlichen Einstieg ist es dann auch schon kurz vor zehn und die für 3,5 Stunden angesetzte Strecke beginnt.

Pilger brachten für St. Wolfgang den Reichtum

Sind es die knapp 30 Grad, ist es die Anstrenung oder ist es eine andere Art der Hitzewelle?! Wie auch immer – der Schweiß rennt uns vom Körper wie verrückt. Laut Planung soll jede Person mindestens 1 Liter Wasser mitführen – Sven trägt unseres, ich trage den halben Liter von Milla. Ist das nicht lieb!

Zu Anfang wandern wir noch auf Asphaltstraßen parallel zur Zahnradbahn. Später geht es dann in ein Wäldchen. Dort machen wir die erste kurze Trinkpause. Das war auch gut so – denn kurz drauf geht es über ein Feld und dort glüht uns die Sonne fast weg. Unsere Absprache: Ausschließlich im Schatten stehen bleiben und pausieren! Niemals! Niemals in der Sonne stehen bleiben!

Die anschließenden Geröll-Waldwege sind steil – und immer wenn irgendwo eine Kurve zu sehen ist und wir hoffe, ab dort geht es vielleicht mal geradeaus oder gar hinunter geht es einfach weiter steil oder weniger steil bergauf!

Wir sind gut in der Zeit. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir die Mittelstation. Einige Leute haben uns bis dahin überholt, andere haben wir hinter uns gelassen. Wir kehren ein und trinken eine kühles Getränk bei mitgebrachten Äpfeln, Nüssen und für Sven auch ein Brot. Und dann kommt das letzte Stück – hinauf auf 1.732 Meter komplett durch Sonne und auf unwegsamen Wegen. Zweimal kreuzen wir die „‚Gleise“ der Zahnradbahn und nach insgesamt nun 4 Stunden erreichen wir das Gipfelkreuz. Wie es mir dort mit meiner Höhenangst geht, erzähle ich ich Euch ein anderes Mal – Höhenangst ist die Hölle!

Sven organisiert uns für den Abstieg schnell noch Tickets für die Zahnradbahn (Milla wird übrigens einen Beisskorb tragen müssen) – dann haben wir uns eine Pause verdient! Einmal bitte Schnitzel und einmal bitte Kaiserschmarrn!

Erfrischt und seeehr glücklich reisen wir in der historischen Bahn um 16:05h zurück nach St. Wolfgang. Und nach solch einem unglaublich schönen Tag, mit so tollen Natureindrücken und mit glücklich müden Muskeln gönnen wir uns auch zurück im Ort noch eine exklusive Einkehr in der Sloppy Joe Beach Bar und genießen beim Bier Wassersport vom Feinsten!

Sloppy Joe Beach Bar St. Wolfgang

Die letzten Kilometer zurück zum Campingplatz werden von uns dafür genutzt, uns gegenseitig Lob auszusprechen, wie toll wir alles gemeistert haben! Trotzdem entscheiden wir, dass wir am nächsten Tag – unserem Reisetag – auf eine weitere Wanderung verzichten werden 😉

Ein herrlicher letzter Urlaubstag geht zu Ende. Schade! Wir sind uns einig! Ins Salzkammergut kehren wir auf jeden Fall noch einmal zurück. Dann vielleicht zum Mondsee… oder zum Attersee… oder zum Fuschlsee… oder zum…

Sonnenuntergang am Wolfgangsee

Welche Inhalte aus dem post haben nun mit dem Motto „Hausfrauenmethode“ zu tun?! Vielleicht, dass wir die bösen Plastikflaschen recycelt haben und mit Quellwasser aufgefüllt anstelle von unseren in Dortmund vergessenen SIGG Aluflaschen genutzt haben? Oder dass zum Wandern immer ein Opinel gehört – z.B. bei dieser Wanderung zum Teilen unserer Äpfel zwischen Menschen und Tier? Oder das es für uns selbstverständlich ist, dass am Berg kein Müll von uns zurück bleibt – auch kein durchweichtest Tempo… oder dass wir auch eine Regenjacke und Wechselshirts dabei hatten… such Dir etwas aus…