Ich trinke für die Umwelt: 17,3 kg!

In dieser Woche las ich in der Zeitung, dass die Mehrweg- und Einwegnutzung von Flaschen deutlicher darauf gekennzeichnet werden soll, denn Kunde seien noch immer verwirrt.

Mehrweg LabelDa ich mich jetzt schon länger mit Müllreduzierung beschäftige, ist für mich klar, ich möchte auf Einwegflaschen verzichten. Preislich machen Lidl, Aldi & Co mir in dieser Hinsicht das Leben schwer. Unschlagbar günstig wird das Wasser dort angeboten, aber eben nur in Einwegflaschen. Was es andererseits dann wieder einfach macht: mir schmeckt das Wasser weder vom Lidl, noch vom Aldi noch von Co…

Mein liebstes Wasser war immer schon Volvic. In einzelnen Flaschen oder auch im Mehrwegcontainer hab ich die 6 Einwegflaschen jahrelang geschleppt und konsumiert – jahrelang in die 4 Etage eines Mietshauses in der Innenstadt, als ich auch noch kein Auto hatte. Tja, aber Einwegflaschen will ich jetzt eben nicht mehr…

Daher habe ich in letzter Zeit ’ne Menge anderer Sorten ausprobiert und mich vornehmlich auf Glasflaschen im Kasten fokussiert.

Diese „Schloss Quelle naturell“ trinke ich jetzt seit ca. 4 Wochen. Schmeckt OK, kommt in einer grünen Mehrwegglasflasche in einem ganz normalen Wasserkasten. Hört sich alles ganz gut an – was aber jetzt das Problem ist, solche Kisten sind einfach sooo schwer: 17,3 kg!  Im Laden hieve ich sie vom Stapel auf dem Einkaufswagen, dann vom Einkaufswagen in den Kofferraum des Autos. Zu Hause dann aus dem Kofferraum über 4 Stufen ins Haus – der Mann trägt die Kisten in den Keller. Vom Laden über das Auto ins Büro: zwei schwere Glastüren und einige Treppen laufen… Uff… danach brauch in wieder eine Dusche 😦

Ich suche weiter nach der richtigen Taktik für mich… und ich bleibe dabei: Einweg will ich nicht!

Denkt doch auch mal drüber nach, dann schaut Euch die Schilder auf den Flaschen zu Hause an und entscheidet demnächst aktiv, was ihr kaufen wollt… und was vielleicht nicht mehr 🙂

Ich finde übrigens diesen Link hilfreich: https://www.verbraucherzentrale.de/mehrweg

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4 Gedanken zu “Ich trinke für die Umwelt: 17,3 kg!

  1. Wir haben früher Gerolsteiner gehabt, in der Glasflasche unbezahlbar, in der Plastikflasche Mist. Derzeit trinken wir Billigwasser aus Mehrweg-Glasflaschen, schmeckt OK ist aber noch nicht ganz das was wir wollen. Ich plane schon seit Monaten (und prokrastiniere …) unser Leitungswasser analysieren zu lassen. Das Wasserwerk bei uns im Dorf ist klitzeklein, versorgt 2 Handvoll Haushalte und ich hätte es gerne schwarz auf weiß, dass das Wasser OK ist. Jo, das ist der Plan, Wasser aus der Leitung zapfen und eventuell aufsprudeln.
    LG Oli

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    1. Ja. Grundsätzlich hab ich ohne Sprudelei bestimmt 10 Jahre „gutes“ Leitungswasser getrunken – laut Wasserwerke eben ohne Schadstoffe. Dann hab ich von meiner Aerobictrainerin gehört, dass das Leitungswasser gefiltert ist und quasi Null Mineralstoffe hat. Leitungswasser während des Trainings ist nur zum Kühlen, nicht zum Auffüllen verbrauchter Salze.. Gleichzeitig hörte ich, dass ausgeschwemmte Medikamente nicht in Wasserwerken ausgefiltert werden können… Da hab ich es also gelassen, Leitungswasser zu trinken.

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo und vielen Dank erst einmal, dass du dem Verrückten Huhn folgst! Für mich ist es, seit ich in Dänemark gewohnt habe, sehr normal geworden, einfach Leitungswasser zu trinken. Ich denke, man gewöhnt sich da ganz schnell dran und in fast allen Gegenden ist Leitungswasser viel besser kontrolliert als das in Flaschen abgefüllte. Daher ist das für mich zur absolut bequemsten Methode geworden 🙂
    Viele liebe Grüsse,
    Marlene

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